CLEAN UP YOUR LIFE

VON SÜCHTEN

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

BIST DU SUCHT
GEFÄHRDET?

EIN TEST,
DER AUFSCHLUSS
GIBT.

DAS LEBEN

WIEDER IN DEN
GRIFF BEKOMMEN.

Abhängig oder süchtig werden geht schnell. Wieder „sauber“ werden, ist vergleichsweise schwer und kann lange dauern.

Je nach Situation und persönlichen Lebensgeschichte kannst du von bestimmten Stoffen abhängig werden, wie Alkohol, Nikotin, Schlaftabletten oder illegale Mitteln. Es gibt aber auch Verhaltensweisen, die man so leicht nicht wieder loswird. Dazu gehören Spiel-, Sex-, Arbeits-, Kauf-, Mager- oder Esssucht. Sie alle bezeichnet man mit dem Begriff Droge.

Wenn du mehr wissen willst, schau den Free Video Content zum Thema Sucht an oder mach‘ einen Selbst-Test. Handfeste Hilfen, um ein Leben ohne Drogen zu führen, bekommst du bei Marcells Erste-Hilfe-Tipps.

DAS KANNST DU DIR GLEICH WIEDER ABGEWÖHNEN.

ONLINE-SUCHT >

HANDY-SUCHT >

ALKOHOL & ZIGARETTEN >

ARBEITSSUCHT >

GLÜCKSSPIEL >

ESSSTÖRUNG >

WAS KANN

SÜCHTIG MACHEN?

STOFFGEBUNDEN SUCHTMITTEL (LEGAL)

// Alkohol
// Nikotin
// Koffein, Teein
// Schnüffelstoffe
// Verordnete Medikamente

STOFFGEBUNDEN SUCHTMITTEL (ILLEGAL)

// Opiate
// Kokain u. Crack
// Cannabisprodukte
// Halluzinogene
// Synthetische Drogen
// Nicht verordnete Medikamente

NICHT STOFFGEBUNDEN SUCHTMITTEL

// Spielsucht
// Computersucht
// Handysucht
// Sportsucht
// Sexsucht
// Kaufsucht
// Arbeitssucht
// Essstörungen

CLEAN & FREE:

MARCELLS DREI
ERSTE-HILFE TIPPS

Schön, dass du hier bist! Du bist auf dem richtigen Weg.

Ich weiß nicht, wie groß dein Suchtdruck oder wie stark deine Abhängigkeit ist. Nur soviel: Das Belohnungssystem unseres Gehirns ist so verdrahtet, dass du auch ohne besondere Veranlagung oder ein schweres Schicksal eine Sucht entwickeln kannst. Wichtig ist nur, dass du es dir eingestehst und bewusst eine andere Entscheidung triffst. Dass du handelst., dass du Dinge veränderst. Lass dich auch von einem Rückfall nicht entmutigen.

Gemeinsam können wir hier den Neustart schaffen. Los geht’s!

1. TIPP REDEN

Egal, an welchem Suchtthema du dich herumschlägst – wahrscheinlich quälen dich dabei auch Schuld- und Schamgefühle. Sie sind die fiesen Begleiter jeder Abhängigkeit. Die anderen sollen nichts mitbekommen. Deshalb sprichst du mit niemand offen, verheimlichst deine Probleme oder lügst sogar. Dabei kannst du davon ausgehen, dass deine Familie, Freunde und Kollegen es längst ahnen oder wissen, was los ist.

Denke daran: Sucht ist eine Krankheit. Du muss darüber reden und dir Hilfe holen. Das kann erstmal ein/e gute/r Freund/in sein. Ein Arzt, ein Vertrauter, ein Therapeut. Egal. Es ist eine unfassbare Erleichterung, wenn du dir und anderen reinen Wein einschenkst. Wenn du professionelle Hilfe brauchst, vereinbare (anonym oder nicht) einen verbindlichen Termin bei einer Beratungsstelle oder einer Selbsthilfegruppe.

2. TIPP LACHEN

Wenn du schon mal drüber reden kannst, bist du schon an einem Punkt, an dem du Hoffnung schöpfen darfst. Du willst ja etwas an deinem Konsumverhalten ändern.
Die gute Nachricht: Die körperliche Entgiftung dauert meist nur wenige Tage. Die schlechte: Die psychische Abhängigkeit, die Gedanken an den Auslöser, die Versuchung, die Gelüste können noch sehr lange auftauchen. Und der plötzliche Mangel an Botenstoffen (Entzug) bringt deine Laune oft richtig in den Keller. Das ist normal. Statt sauer auf dich zu werden, dich dafür zu bestrafen – belohne dich! Sobald der Wunsch nach dem Stoff oder Verhalten auftaucht, bring dich selbst zum Lachen. Schaue dir einen lustigen Clip an! Einen Film, der saukomisch ist. Ein Podcast zum Wegschmeißen. Das Lachen verändert deine Biochemie ins Positive und lenkt dich immer wieder ab. Bis das Suchtgedächtnis verblasst und die Entwöhnung geschafft ist.

3. TIPP BEWEGEN

Dein Körper hat sich über die Zeit an verschiedene ungesunde Dinge gewöhnt: Beim Spielen oder am Computer – an das Sitzen. Oder dein System musste mit Alkohol, Nikotin, Zucker oder anderen Stoffen klarkommen. Fällt das alles weg, musst du dich auf mehr oder weniger starke Entzugserscheinungen einstellen und du hast deutlich mehr Zeit zur Verfügung.
Bewegung, körperliche Ertüchtigung, Fitness oder Sport ist ein weiterer, entscheidender Schlüssel zum sauber werden. Da ist es völlig egal, ob du wieder Fußball spielst, spazieren gehst, Triathlet wirst oder mit Tanzen anfängst. Einfach ausgedrückt: Du musst auf jeden Fall deinen Hintern bewegen, wenn du es schaffen willst. Denn Bewegungsreize stärken die sogenannten psychoregulativen Systeme und damit dein Wohlbefinden. Beim Training werden verschiedene chemische Prozesse im Gehirn in Gang gesetzt, die Stress abbauen und „Glückshormone“ freisetzen. Und was ganz wichtig ist: Du lernst wieder besser auf die Signale deines Körpers zu achten und auf ihn zu hören.